Blasmusiknoten

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Die vorliegende Komposition ist als Folge von Tänzen oder tanzartigen Sätzen zu verstehen. Wie der Titel schon aussagt, als wechselnde Musik zu betrachten. Dennoch ist sie nicht wie eine Suite im üblichen Sinne in das 17. und in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts einzureihen. Vielmehr ist die Zusammenstellung mehrerer Instrumentalsätze in Rythmik und harmonischer Folge mehr modernerer Art; wie sie üblicherweise heute in verschiedenen Formen und Besetzungen von unseren Musikvereinen gespielt werden.

Zu Beginn sind die Takte abwechslungsweise in 3/4, 4/4, 3/4 eingeteilt und geben dem Stück einen eigenwilligen Anfangscharakter. Ausgesprochen falsch ist immer noch die Behauptung, dass Oktav- und Quintparallelen schlecht klingen. Wie verhält es sich im 3. 6. 9. und 12. Takt mit den offenen Quintparallelen? Hören und urteilen sie selber!

Ab Takt 20 beginnt ein Solopart in ungerader Taktfolge. Das Thema kann in der Harmoniemusik je nach Besetzung vom Waldhorn oder Altosaxophon gespielt werden. Sehr spannungsgeladen sind die Takte 19, 57, 58 vor dem beginnendem Thema.

Der Blues ab Takt 89 ist im sogenannten fünfstimmigen Shearing-Satz mit selbständiger Baßstimme komponiert. Dirigenten achten auf die richtige Artikulation.

Bei der ternären Phrasierung werden die Achtel auf Triolenbasis gespielt, d. h. auf das erste Achtel fallen zwei Triolenachtel und auf das zweite Achtel ein Triolenachtel. Anders ausgedrückt, das erste Achtel in der ternären Phrasierung ist länger als das zweite Achtel. Das wird kenntlich gemacht durch den Zusatz "Swing" oder "Shuffle".

Abschliessend sei noch der Tristanakkord im 131er Takt erwähnt. Der Tristanakkord ist Vorhaltsakkord vor einem übermässigen Terzquartakkord und verdankt seine Bezeichnung dem Vorspiel aus Tristan und Isolde von Richard Wagner. Der Komponist
 

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